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Indianer in Nordamerika   -   Kulturregionen

Der Nordosten / Nordöstliches Waldland

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Der Nordosten / nordöstliches Waldland von Nordamerika grenzt im Norden an den St.-Lorenz-Strom, im Süden bildet Nordcarolina die Grenze. Die westliche Grenze bildet der Norden des Staates Tennessee und die Prärie, im Osten der Atlantik. Am dichtesten war die südliche Atlantikküste und der mittlere Teil des St.-Lorenz-Stroms besiedelt.

 

Hier lebten u. a. die Stämme der Chippewa, Delawaren, Huronen, Irokesen, Mohegan, Ottawa und Shawnee, die zur Algonkin-Sprachfamilie und / oder Irokesischen-Sprachgruppe gehörten.

 

Die Indianer des Nordosten / nordöstliches Waldland betrieben Ackerbau (Baumwolle, Bohnen, Kürbisse, Mais, Sonnenblumen, Süßkartoffeln, Tabak), teilweise auch Wildpflanzenanbau (Wildreis).

 

Sie sammelten Beeren und verschiedene Pflanzen. Eine bedeutende Rolle spielte der Ahorn, aus dessen Saft man Zucker gewann.

 

An der Küste ging man auf Fischfang (Aale etc.) und fing Meeressäuger (Delphine).  Dazu benutzte man ein Kanu, das auch als Transport- und Fortbewegungsmittel benutzt wurde,  und als Waffen dienten Angelhaken, Harpunen, Netze, Pfeil und Bogen, Reusen und Speere.

 

Für die Jagd auf Elche, Hirsche, Rotwild und sonstige Kleintiere hatte man Fallen, Keulen, Messer,  Pfeil und Bogen, Speere

 

Die Wohnung der Alkonkin sprechenden Stämme, die an Tiergeister glaubten,  war das Wigwam, während die an Geister, Götter und Naturkräfte glaubenden Irokesen in denen für sie typischen Langhäusern lebten.

 

Nicht nur die Kanus, sondern auch Gebrauchsgegenstände wie Gabeln, Löffel und Schüsseln wurden aus Holz geschnitzt.  Aus Kupfer stellte man Messer und Schmuck her.

 

Die Indianer des Nordosten / nordöstliches Waldland kannten auch ein Zahlungsmittel, das Wampum hieß. Dieses Muschelgeld wurde aus den Schalen von Muscheln und Meeresschnecken in röhrenartiger Form gefertigt und dann in Stränge aufgereiht.  Aus dem Muster dieser Gürtel konnte man den Wert ablesen.

 

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by  Horst Hubl   2006

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