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WILDER WESTEN

Vigilanten – Gesetzeshüter oder Banditen

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Die Vigilanten waren eine selbsternannte Gesetzestruppe, eine Art Bürgerwehr, die aus den Bürgern einer Stadt bestand.

 

Über die Frage, wer oder was waren diese Männer, gibt es unterschiedliche Meinungen.

 

Vor allen in den US-Bundesstaaten Kalifornien und Montana waren diese Gruppierungen (Vigelance Commitees) weit verbreitet. Die Gesetzeshüter wie Sheriffs, Marshals und Richter waren weit entfernt, so dass die Bürger aufgrund der enormen und ständig wachsenden Kriminalität zur Selbsthilfe griffen.

 

 

 

Die Verhandlungen waren alles andere als gerecht. Mit den Verbrechern wurde kurzer Prozess gemacht, die Urteile wurden sofort vollstreckt und manch Unschuldiger wurde an den Galgen gebracht.

 

Dabei spielte es keine Rolle, um was für eine Straftat es sich handelte. Schon vor Beginn der Scheinprozesse, die von den Vigilanten und nicht von einem ordentlichen Gericht  durchgeführt wurden, stand das Urteile bereits fest.

 

In den meisten Fällen hängte man die „Verurteilten“ an Ort und Stelle auf, egal um was für eine Straftat es sich handelte. Der Tod von Unschuldigen wurde dabei in Kauf genommen.

 

Den ersten „Prozess“ dieser Art gab es im Jahr 1849 in einer Goldgräberstadt in Kalifornien. 5 Banditen wurden wegen Raubes verurteilt und anschließend gehängt.

 

Als die Kriminalität 1851 in San Francisco rapide anstieg, gründete der Zeitungsverleger Samuel Brannan ein Vigilanten-Komitee, das bis zum Jahre 1866 viele an den Galgen brachte. Nachdem es in der Stadt ruhiger wurde, löste sich die Bürgerwehr auf.

 

Die selbsternannten Hilfs-Polizisten gingen sogar soweit, daß sie Gefangenentransporte überfielen, die Gefangenen aus dem Zug holten und lynchten. Aber auch Gefängniszellen in den Städten wurden gestürmt, die Insassen aufgeknüpft.

 

Auch einige Mitglieder der berüchtigten Plummer-Bande und der Reno-Gang fielen den Vigilanten in die Hände und wurden zum Tode verurteilt.

 

Es mag sein, daß für die damalige Zeit härtere Strafen für Verbrechen erforderlich waren, da die Gesetzeshüter des Wilden Westen oft einige hundert Meilen entfernt waren. Aber das, was die selbsternannten Hilfssheriffs von sich gaben, war nach heutigem Recht nichts anderes als Lynchjustiz und Mord und die meisten von Ihnen würde man für viele Jahre einsperren oder für immer ins Gefängnis stecken..

 

Sie waren teilweise schlimmer als die Outlaws, die sie jagten, nichts anderes  als Verbrecher und Mörder und zur damaligen Zeit hätte man die meisten Vigilanten ebenfalls zum Tode verurteilen müssen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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by  Horst Hubl   2006