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Indianer in Nordamerika   -   Stämme

Die Sioux

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Die Stämme und Untergruppen der Sioux waren in der Prärie / Plains von Nordamerika zu Hause.  Sie hatten ihre eigene Sprache, die zur Sioux-Sprachfamilie gehört.

 

Die Indianer wohnten in Tipis und sie ernährten sich von der Jagd auf Büffel.

 

Bekannte Häuptlinge waren:  American Horse, Crazy Horse, Gall, Little Crow, Red Cloud, Sitting Bull. Spotted Tail

 

Das Volk der Sioux bestand aus 3 Hauptstämmen, die wiederum in Untergruppen geteilt waren (s. Aufstellung unten)

 

Ihren Namen bekamen sie von den  Chippewa  (Anishinabe, Ojibwa), die sie Nadoweis-siw nannten, was soviel wie „kleine Schlangen“ bedeutet..

 

Die französischen Pelzhändler, die mit den Chippewa Handel trieben, konnten dieses Wort nur sehr schwer aussprechen und nannten sie  Nadouessioux, wovon später nur noch die Endsilbe Sioux übrigblieb

 

Aus dem einst kleinen Volk, das aus ihrer ursprünglichen Heimat Minnesota von den Chippewa verdrängt wurde, entwickelte sich ein mächtiger Stamm. Um das Jahr 1750 gab es ca. 25.000 bis 30.000 Indianer, dieses Stammes, die in den Plains und den Prärien Angst und Schrecken verbreiteten.

 

Die Stämme der Sioux schlossen verschiedene Verträge mit den Weißen, die jedoch immer wieder gebrochen wurden.

 

Im Jahre 1862 kam es zum Minnesota-Aufstand. Das Resultat waren verschiedene Kriege, die zu den blutigsten zählten und 28 Jahre dauern sollten. Unter Führung von Little Crow wurden über 500 Weiße getötet. Die Revolte wurde jedoch kurze Zeit später niedergeschlagen und 600 Sioux gefangengenommen.. 303 Indianer wurden zum Tode verurteilt und 38 von Ihnen öffentlich hingerichtet.

 

1866 begann der Red-Cloud-Krieg, der nach dem berühmten Häuptling benannt wurde und 1868 mit einem Waffenstillstand, dem Vertrag von Fort Laramie enden sollte.

 

Berühmte Schlachten während dieser Kriege waren das „Fettermann-Massaker“ (1866) und 1876 die Schlacht am Little Big Horn unter Führung von Sitting Bull, bei der die 7. US-Kavallerie bis zum letzten Mann vernichtet wurde. Nach dieser Schlacht flüchteten viele Indianer bis nach Kanada, Hunger und Kälte zwangen sie jedoch zur Aufgabe und die Umsiedlung in die Reservation.

 

Die Geistertanzbewegung sorgte für Unruhe in den Reservaten und am 29. Dezember 1890 kam es zum Massaker am Wounded-Knee, bei dem 350 Sioux von der 7. Kavallerie getötet wurden. Dies bedeutete auch gleichzeitig das Ende der Indianerkriege.

 

1990 lebten in Nord- und Süddakota ca. 103.000 Indianer dieses großen Volkes (Selbstzuordnung)

 

 

Die Stämme der Sioux

 

 

 

 

 

 

Dakota  (Santee)

Mdewakanton, Sisseton, Wahpekute, Wahpeton

 

Lakota  (Teton)

Blackfeet  (Sihasapa), Brulé  (Sicangu), Hunkpapa, Minneconjou, Oglala,

Sans Arc  (Itazipco), Two Kettle  (Oohenonpa)

 

Nakota  (Yankton)

Yanktonai

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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by  Horst Hubl   2006

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