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WILDER WESTEN

Die Revolverhelden im Wilden Westen

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Zieh oder stirb...

 

Wir kennen den Mythos über die Revolverhelden / Revolvermänner / Revolverkämpfer / Gunfighter, wie diese Männer im Wilden Westen auch genannt wurden, und ihre Duelle aus vielen Hollywoodfilmen:

 

2 schwarz gekleidete Männer stehen sich auf 20 oder 30 Schritten gegenüber, die Hände baumeln über dem Revolver an der Hüfte, die Muskeln der beiden sind angespannt. Die Männer fixieren sich mit fast geschlossenen Augen und warten darauf, daß sein Gegenüber eine falsche Bewegung macht.

 

Plötzlich zuckt die Hand des einen nach unten, der andere macht die gleiche Bewegung und es fallen 2 Schüsse, die fast wie ein einziger klingen.

 

Einer der beiden Männer zuckt zusammen und fällt reglos in den Staub der Straße. Der zweite Mann geht langsam auf ihn zu und beugt sich über ihn, seinen Revolver (Colt)  läßt er im tiefsitzenden Holster verschwinden. Später ritzt er für den getöteten Mann eine weitere Kerbe in seinen Revolver ein.

 

Der Sieger schwingt sich auf sein Pferd und verschwindet wortlos aus der Stadt. Die Nachricht von diesem Revolverkampf macht schnell seine Runde und in der nächsten Stadt wartet vielleicht schon ein neuer Herausforderer auf ihn, der noch berühmter werden will als er.

 

Aber genug von Hollywoodklischees, die Realität sah anders aus:

 

Mag sein, daß der ein oder andere dieser Revolverhelden / Revolvermänner / Revolverkämpfer / Gunfighter, wie sie auch genannt wurden, ein Dutzend oder mehr Gegner getötet hat. Die meisten von Ihnen waren nur in wenige Kämpfe verwickelt und diese gingen meist nicht tödlich aus.

 

Es kam bei so einem Duell nicht auf die Schnelligkeit, d. h. wie schnell die Waffe gezogen und damit geschossen wurde, sondern auf die Treffsicherheit an.

 

Da die Revolver der damaligen Zeit keine sehr große Reichweite hatten, benutzte man in vielen Fällen ein Gewehr, mitunter auch eine Schrotflinte.

 

Ihre Waffen trugen die Gunfighter meist im Hosenbund, in der Jackentasche, in einem Schulterholster oder in der Gesäßtasche.

 

Eines der bekanntesten Revolverduelle war wohl der Kampf am OK-Corral, der am  26. 10. 1881 in Tombstone im Staat Arizona stattfand.. 

Auf der einen Seite die Earp-Brüder mit Doc Holliday und auf der anderen Seite die Clanton-Brüder mit den McLaury-Brüdern.

 

Einige dieser Revolverkämpfer standen auf der Seite des Gesetzes, die anderen auf der Gegenseite. Die Meinung über diese Männer war unterschiedlich: Viele sahen in ihnen wahre Helden, für andere waren sie Abschaum.

 

In der Geschichte des Wilden Westen werden die Revolverhelden jedoch unvergesslich bleiben

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ben Thompson

Doc Holliday

Luke Short

 

Clay Allison

John Wesley Hardin

Wild Bill Hickok

 

Curly Bill Brocius

Johnny Ringo

Wyatt Earp

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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by  Horst Hubl   2006