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Kriege in Nordamerika

Die nordamerikanische Revolution – Unabhängigkeitskrieg

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Der nordamerikanische Unabhängigkeitskrieg oder die Revolution in Nordamerika begann am 19. April 1775 - Gefechte von Concord und Lexington - und dauerte bis zum 19-10-1781 mit der Schlacht von Yorktown. Der Krieg endete endgültig 1783 mit dem Frieden von Versailles.

 

Als Gegner standen sich die 13 britischen Provinzen und das Mutterland England gegenüber.

 

Zeitpunkt

Schlacht - Gefecht

 

 

19-04-1775l

Concord und Lexington

17-06-1775i

Bunker Hill

31-12-1775

Québec

 

 

08-06-1776

Trois-Rivières

27-08-1776

Long Island

26-12-1776

Trenton

 

 

1777

Saratoga-Feldzug

03-01-1777

Princeton

06-08-1777

Oriskany

19-09-1777

Freemans Farm

07-10-1777

Bernis Heights

 

 

18-10-1781

Yorktown

 

Die Gründe für den Aufruhr:

 

Nach der Auseinandersetzung - ca. 1760 / 1765 - zwischen England und Frankreich um die kanadischen Provinzen war die englische Staatskasse leer. Deshalb beschloß das britische Parlament im Jahre 1765 das sogenannte "Stempel-Steuer-Gesetz".

 

Für die Bewohner Amerikas verdoppelten sich die Steuern, was in Boston zum Aufruhr führte und in New York trafen sich neun Vertreter der amerikanischen Provinzen zu einem Kongreß gegen das Gesetz.

 

Die Einwohner Amerikas boykottierten die Einfuhr der Waren aus England. Daraufhin bedrängten die englischen Kaufleute das Parlament, das Gesetz aufzuheben, was auch geschah.

 

Um die Steuerausfälle aufzufangen wurden Zölle auf bestimmte Waren für die Einfuhr nach Amerika erhoben. Wieder intervenierten die Kaufleute, die Zölle wurden aufgehoben, lediglich die Zölle für Tee-Importe blieben erhalten.

 

Als die Ostindische Gesellschaft in finanzielle Schwierigkeiten geriet, billigte die englische Regierung dieser zu, zehn Millionen Pfund Tee zu günstigen Konditionen in die amerikanischen Kolonien einzuführen.

 

Die Nordamerikaner sahen darin eine neue Attacke und versenkten die Ladungen der Teeschiffe im Hafen von Boston. – Die Tea-Party  von Boston–

 

Die englische Regierung schloß darauf den Hafen von Boston und verlangte von der Stadt Wiedergutmachung für die Ostindische Gesellschaft.

 

Die Selbstverwaltung der Provinz Massachusetts wurde ebenfalls eingeschränkt.. Die Bevölkerung der Provinz sowie alle anderen Provinzen stellten sich jedoch hinter die Aufständischen.

 

 

Der Beginn der Revolution - der Unabhängigkeitskrieg

 

Philadelphia im Herbst 1774 - Vertreter aller Provinzen trafen sich zum "Kontinentalkongreß" und erklärten sich von der britischen Krone unabhängig. Eine "Deklaration der Rechte" wurde hierbei verabschiedet.

 

Unter der Führung von George Washington und mit französischen Waffen sammelten sich die Truppen der amerikanischen Briten.

 

Im Frühjahr des Jahres 1775 kam es bei Concord und Lexington zu ersten Gefechten mit den englischen Streitkräften.

 

Damit begann ein 6 Jahre andauernder Krieg. Preußische und französische Militärberater waren von Anfang an mit dabei, französische und spanische Truppen kämpften ab 1780 ebenfalls auf der Seite der Amerikaner.

 

Im Jahre 1781 kapitulierte der englische General Cornwallis in der Schlacht von Yorktown mit seinen Truppen. Der Unabhängigkeitskrieg war zu Ende. (18-10-1781)

 

Noch während des Krieges - am 4 Juli 1776 - schlossen sich die dreizehn Provinzen (Kolonien) als "Vereinigte Staaten von Amerika" zusammen und erklärten sich für unabhängig

 

Nachdem England 1783 beim Friedensvertrag von Versailles im Jahr 1783 die Unabhängigkeit anerkannt hatte, gab sich der neue Staat im Jahre 1787 eine eigene Verfassung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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by  Horst Hubl   2006

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