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Indianer in Nordamerika   -   Kulturregionen

Die Plains und Prärien

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Das Gebiet der Plains und Prärien reicht von Zentraltexas bis nach Kanada und vom Waldland im Osten von Nordamerika bis zu den Rocky Mountains im Westen. Hier gibt es kaum Bäume, dafür umso mehr Grassteppe.

 

Die Plains, die trockene Kurzgrassteppe, befand sich im Westen und als Prärien wurde die feuchtere Hochgrassteppe im Osten bezeichnet. 

 

Die Indianer gehörten unterschiedlichen Sprachfamilien an. Als Wohnung diente ein Erdhaus oder Tipi.

 

Die ersten Stämme waren die Arikara, Mandan und Pawnee. Später kamen die Blackfeet,  Cheyenne,  Comanchen,  Crow,  Kiowa  und die Sioux dazu. Die stärkste Besiedlung war entlang der Flußläufe.

 

Es gab in den Plains und Prärien Millionen von Bisons, die Hauptnahrungsquelle dieser Völker. Aber auch die Kleidung und viele Gebrauchsgegenstände wurden aus der Haut (Fell) dieser Büffel gefertigt. Aber die Indianer bauten auch Bohnen, Mais und Kürbisse an.

 

Die Weißen zerstörten ab Mitte des 19. Jahrhunderts die Nahrungsquelle der Indianer. Die riesigen Büffelherden (Bison), wurden ausgerottet (sinnloses Abschlachten)  Um das Jahr 1880 waren diese Tiere so gut wie ausgestorben.

 

Ihrer Heimat und Lebensgrundlage beraubt und um zu überleben blieb den einst stolzen und gefürchteten Stämmen der Plains und Prärien nichts anderes übrig, als sich den Amerikanern auszuliefern und in die Reservation zu gehen.

 

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by  Horst Hubl   2006

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