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Indianer in Nordamerika   -   Kulturregionen

Die Nordwestküste

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Die Nordwestküste reichte vom südlichen Alaska bis nach Oregon und gehörte neben Kalifornien zu einer der Kulturregionen der Indianer von Nordamerika, die am dichtesten besiedelt war.

 

Die Vielzahl verschiedener kleiner Völker, wie. z. B. die Chinook, Haida und Tingit gehörten verschiedenen Sprachfamilien an und als Wohnung dienten riesige Plankenhäuser.

 

Die Hauptnahrungsquelle war der Fisch, wobei der Lachs im Vordergrund stand. Weitere Fischarten waren Forellen, Dorsch, Heilbutt, Hering, Kabeljau und viele andere Arten. Zum Fang benutzte man Angelhaken, Kescher, Netze und Reusen.

 

Meeressäuger (Katzenhaie, Robben, Seelöwen, Tintenfische, Tümmler und Wale), die mit der Harpune gejagt wurden, Schalentiere (Austern, Muscheln), Kleintiere (Bergziegen, Hirsche, Rotwild), für die Fallen, Pfeil und Bogen und Schlingen Verwendung fanden sowie Beeren und Wurzeln rundeten den Speiseplan ab.

 

Ein ganz bedeutendes Ereignis war der Potlach. Im Mittelpunkt dieses Festes stand die Verteilung von Geschenken an bedürftige Indianer. Ein reicher Häuptling nahm die Verteilung vor und die Annahme dieser Gaben bestätigte den Gastgeber in seiner Position.

 

Die rote Riesenzeder spielte bei den Bewohnern der Nordwestküste eine sehr bedeutende Rolle. Das Holz brauchte man für den Bau der großen Plankenhäuser, der Boote, div. Gebrauchsgegenstände, für die kunstvoll verzierten Totempfähle, Masken und weitere berühmte Holzschnitzereien.

 

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by  Horst Hubl   2006

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