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Indianer in Nordamerika   -   Häuptlinge

Mangas Coloradas

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Mangas Coloradas

 

 

Mangas Coloradas, der Häuptling der Mimbrenjo-Apachen wurde im Jahre 1795 geboren.

 

Er war der Schwiegervater des Chiricahua -Häuptlings Cochise  und ein ruhmreicher und angesehener Indianer.

 

Im Januar 1863 ermordeten ihn Soldaten der US-Kavallerie in Pinos Altos, einer Goldgräberstadt in Nordamerika.

 

Er glaubte bis zum Schluß seines Lebens an das Gute im Weißen, was ihm später zum Verhängnis wurde.

 

Im Jahre 1837 wurden 400 Indianer seines Stammes von amerikanischen Skalpjägern ermordet und ihrer Skalpe beraubt, auf die die mexikanische Regierung eine hohe Kopfprämie ausgesetzt hatte.

Der damalige Oberhäuptling Juan Joses wurde dabei ebenfalls getötet und Mangas Coloradas wurde sein Nachfolger. Die Mörder dieses Gemetzel wurden im Laufe der Zeit, bis auf einen, aufgespürt und getötet.

 

Es begann ein 50 Jahre andauernden Krieg. Der Häuptling gewann einige andere Häuptlinge für seinen langjährigen Rachefeldzug gegen Nordamerika und Mexiko.

 

Im Januar 1863 wurde Mangas Coloradas in eine Falle gelockt und trotz weißer Fahne von US-Soldaten gefangengenommen. In der folgenden Noch wurde er von zwei Wachposten ermordet. Als Grund gab man an, er sei auf der Flucht erschossen worden.

 

Ein paar Tage nach seinem Tod wurde ein Mexikaner gefangen genommen. Die Indianer folterten ihn solange, bis er ausführlich über die Ermordung eines der bekanntesten und erfolgreichsten Häuptlinge der Apachen berichtete.

 

Bevor Mangas Coloradas begraben wurde, skalpierte man ihn.  Ein Arzt verlangte seine Exhumierung. Man trennte der Leiche den Kopf ab und schickte diesen nach Washington geschickt, wo er sich auch noch heute im Smithsonian Institut - ein Museum für Anthropologie und Naturwissenschaften - befindet.

 

 

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by  Horst Hubl   2006

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