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Indianer in Nordamerika   -   Kulturen

Die Hohokam-Kultur

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Hohokam-Kultur

 

Die Hohokam-Kultur bestand zwischen 300 vor bis 1.450 nach Chr.  Es wird vermutet, dass sie aus der Cochise-Kultur hervorgegangen ist.

 

Das Verbreitungsgebiet waren die Wüsten im Süden Arizonas und  in Nord-Mexiko.

 

Das Zentrum dieser Epoche war Snaketown, eine Stadt im Süden von Arizona, die am Gila-River liegt. Die Wüsten war die Heimat vieler Klapperschlangen.

 

Das Gebiet im Südwesten von Nordamerika ist die Heimat der Papago und Pima, die zur Uto-Aztekischen Sprachfamilie gehören. Diese Indianer-Stämme gelten als Nachfahren dieser Kultur.

 

Not macht erfinderisch, so dachten auch die Völker der Wüstenregion. Sie bauten ein ausgeklügeltes Bewässerungssystem, das ihnen nicht nur das Überleben garantierte, sondern auch 2 Ernten im Jahr ermöglichte. Die Indianer der Hohokam-Kultur bauten Mais, Bohnen, Kürbisse und Tabak an, Baumwolle spannen sie zu Garn. Kleinwild stand ebenfalls auf dem Speiseplan..

 

Typisch für diese Zeit waren die kunstvoll angefertigten Keramiken, Gefäße und Tonfiguren in Gestalt von Tieren. Als Motiv dienten Echsen, Schlangen und Vögel, die man auch in Felsmalereien und in Ritzzeichnungen (Steinblöcke) fand.

 

Ein weiteres Merkmal dieser Epoche sind die vielen Ballspielplätze, die durchaus bis zu 50 m lang und 20 m breit sein konnten und an den einstigen Nationalsport von Mexiko erinnern.

 

Dürrekatastrophen und die drastische Bevölkerungszunahme in die Region des Südwesten von Nordamerika um das Jahr 1,450 nach Chr. sind nach Auffassung vieler Wissenschaftler der Auslöser für den Verfall der Hohokam-Kultur

 

 

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by  Horst Hubl   2006

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