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Kriege in Nordamerika

Britisch-Amerikanischer Krieg von 1812

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Der Krieg von 1812, auch als Britisch-Amerikanischer Krieg oder War of 1812 bekannt, wurde in Nordamerika (USA und Kanada) ausgetragen.

 

Es war eine militärische Auseinandersetzung zwischen Großbritannien und den Vereinigten Staaten von Amerika. Die Engländer wurden dabei durch eine Indaner-Armee unter dem Shawnee-Häuptling Tecumseh unterstützt, der 1813 in der Schlacht am Thames River fiel.

 

Dieser Konflikt begann am 18. Juni 1812 mit der amerikanischen Kriegserklärung und endete am 24. Dezember 1814 mit dem Frieden von Gent / Belgien.

 

Während der Streitigkeiten zwischen England und Frankreich, die napoleonischen Kriege, wurden die Seerechte neutraler Staaten, darunter auch die der USA, verletzt. Dadurch kam es zu gewaltigen Spannungen mit den Briten und die Amerikaner begründeten ihre Kriegserklärung für den Krieg von 1812 wie folgt:

 

1.      Die Blockade der amerikanischen Häfen durch die Engländer, um den Handel mit Europa zu verhindern.

  1. Angriffe auf amerikanische Schiffe durch die britische Kriegsmarine

3.      Die Zwangsverpflichtung amerikanischer Seemänner in die britische Marine

  1. Anstiftung der Indianer zum Terror gegen die USA  

 

Keine der beiden Parteien war auf einen militärischen Konflikt vorbereitet. Amerika verfügte über 16 Kriegsschiffe und 35.000 reguläre Soldaten, dazu kamen noch die Milizen. England hatte in Nordamerika 97 Kriegsschiffe und 5.000 Soldaten stationiert, dazu kam die Indianer-Armee unter Tecumseh.

 

Die erste Kampfhandlung der Vereinigten Staaten im Krieg von 1812 war der Angriff auf Kanada, der jedoch scheiterte. Die Engländer konnten sich verteidigen und auch Detroit erobern, das jedoch 1813 wieder in die Hände der USA fiel. Auf See konnten die Amerikaner dank der englischen Überlegenheit auch keine großen Erfolge verbuchen. Der erste große Landsieg der amerikanischen Soldaten war der Sieg in der Schlacht am Thames River.

 

Es folgte eine Reihe weitere Gefechte (Schlachten) und die Auseinandersetzung fand sein Ende am 24. Dezember 1814 mit dem Frieden in Gent / Belgien. 1815 kam es versehentlich noch zu einem Gefecht in New Orleans.

 

 

Zeitpunkt

Schlacht - Gefecht

 

 

13-10-1812

Queenston Heights

27-11-1812

Lacolle Mills  (1)

28-11-1812

Frenchman's Creek

 

 

22-01-1813

Frenchtown

06-06-1813

Stoney Creek

24-06-1813

Beaver Dams

10-09-1813

Eriesee

05-10-1813

Thames River

26-10-1813

Chateauguay River

 

 

30-03-1814

Lacolle Mills  (2)

05-07-1814

Chippewa River

25-07-1814

Lundy's Lane

24-08-1814

Bladensburg

 

Aber was hatte der Krieg von 1812 den beiden Parteien gebracht. Im Friedensvertrag wurden lediglich Probleme geregelt, die aus diesem entstanden sind (Austausch der Gefangenen, Aufhebung besetzter Territorien etc.). Ansonsten wurde der Zustand wie vor dem Krieg (Status Quo) wieder hergestellt.

 

Der eigentliche Grund für diesen militärischen Konflikt, der die Seerechte Amerikas sichern sollte, wurde in diesen Abkommen zwar nicht erwähnt, ist jedoch bis heute niemals ernsthaft bedroht gewesen.

 

Die Verluste an Toten, Verwundeten und Vermissten waren sehr hoch.

 

12.000 auf amerikanischer Seite

  5.000 auf britischer Seite und der verbündeten Indianer

 

Ohne diesen Konflikt wäre Kanada wahrscheinlich ein Bundesstaat der Vereinigten Staaten geworden..

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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by  Horst Hubl   2006

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