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Indianer in Nordamerika   -   Religion

Heilige  (Auserwählte, Heiler, Schamanen. Medizinmann)

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Die Religion der Indianer in Nordamerika kannte Personen, die außergewöhnliche Begabungen hatten, diese wurden als Heilige bezeichnet. Man bezeichnete sie auch als  Auserwählte, Heiliger Mann, Heiler, Schamanen oder Medizinmann, wobei der letztere Begriff von den meisten Völkern Nordamerikas als abwertend empfunden wurde. Diese Menschen waren nicht nur Männer, auch Frauen wurden als Heilige bezeichnet.

 

Nach Ansicht der Indianer waren sie in der Lage, die  Verbindung mit  den Toten, den Ahnen aufzunehmen. Sie galten als Bindeglied zwischen Menschen und Geistern, Lebenden und Toten.

 

Die Hauptaufgabe  aber bestand darin, Krankheiten vorzubeugen, zu diagnostizieren und  diese zu heilen.

 

Ob Heiler, Medizinmann oder Schamanen, alle  waren Auserwählte, die sich mit der Anwendung pflanzlicher Arzneimittel auskannten, wie z.B. Chinin, Kokain und Kurare.

 

Bei diesen Heilungen, die je nach Indianer-Stamm unterschiedlich sein konnten, griffen Heilige meist zu magischen Mitteln wie z. B. Beschwörungen, heiligen Pfeifen, Liedern, Masken und Rasseln..

 

Aber wie kommt man nur zu einem solchen „Amt“? Dieses war von Volk zu Volk unterschiedlich und es würde den Rahmen sprengen, alles zu beschreiben. Egal ob es sich um Heiler, Schamanen, Medizinmann oder Wahrsager handelt, alle mussten „ Auserwählte“  sein.

 

In vergangenen Zeiten hatte der oder die Auserwählte oft mehr Einfluss als die Stammes-Häuptlinge. Aber auch in der heutigen Zeit genießen Heilige noch viel Ansehen und Respekt bei den Indianer-Stämmen.

 

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by  Horst Hubl   2006

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