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Indianer in Nordamerika   -   Kriege

Der Vertrag von Fort Laramie

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Am 6. November 1868 wurde zwischen Red Cloud, dem Häuptling der Sioux und der US-Regierung ein Abkommen geschlossen, das in die Geschichte von Nordamerika als Vertrag von Fort Laramie einging.

 

Die Indianer konnten sich jedoch nicht lange darüber freuen, da diese Vereinbarung schon kurze Zeit später von den Weißen gebrochen wurde.

 

Im Vertrag von Fort Laramie wurde vereinbart, dass sich die Siedler aus dem Sioux-Gebiet - den Black Hills (heilige Berge) sowie am Little Big Horn und der Region am Powder River - fernzuhalten hatten.

 

Den Crow, die ebenfalls zur Sioux-Sprachfamilie gehörten,  wurde ein Gebiet im Zentrum ihrer Heimat im Südosten von Montana zugesichert.

 

Nach dem Fettermann-Massaker (21. Dezember 1866) begann der Red-Cloud-Krieg, der durch den Vertrag von Fort Laramie beendet werden sollte.

 

Aber schon 3 Wochen später, am 27. Nov. 1868, wurde das Abkommen durch Lt. Colonel Custer mit dem Überfall auf das Lager von Black Kettle und seinen Cheyenne gebrochen und der Kampf ging weiter.

 

Bedingt durch den Goldrausch verloren die Indianer der Sioux-Stämme im Jahre 1874 den größten Teil ihres Landes, darunter auch ihre „ Heiligen Berge „, die Black Hills.

 

Dafür bekamen sie 1979 von der amerikanischen Regierung ca. 100 Millionen Dollar zugesprochen. Sie verweigern jedoch bis heute die Annahme der Entschädigung und beharren darauf, die Black Hills wieder zu bekommen, wie es einst im Vertrag von Fort Larimie vereinbart wurde.

 

 

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by  Horst Hubl   2006

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