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Kriege in Nordamerika

Das Gefecht auf dem Eriesee

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Das in Nordamerika ausgetragene Gefecht auf dem Eriesee war eine Kampfhandlung im Krieg von 1812 zwischen amerikanischen und britischen Soldaten, wobei die Briten von Tecumseh, dem Häuptling der Shawnee-Indianer und seinem Volk unterstützt wurden. Die Auseinandersetzung fand am 10-09-1813 in Ohio statt und endete mit einem Sieg der Amerikaner.

 

Die in Detroit stationierten britischen Truppen hatten Probleme mit ihren Waffen, Munition, Lebensmitteln Medikamenten und anderen militärischen Ausrüstungsgegenständen, da die amerikanische Flotte auf dem Eriesee die Oberhand hatte und der Nachschubweg nach Kanada abgeschnitten war. Daher entschloß sich die britische Marine, die amerikanische Blockade zu durchbrechen.

 

Die Briten verfügten über 6 Kriegsschiffe, die Amerikaner dagegen über 9. Dazu kam, daß die britischen Schiffe nur mit leichten Waffen ausgerüstet waren.

 

Am Morgen des 10. September 1813 trafen die beiden feindlichen Flotten in Ohio (Put-in-bay) aufeinander und das Gefecht auf dem Eriesee begann.

 

Nach einer über 4 Stunden andauernden See-Schlacht waren die meisten britischen Schiffe nur noch Wracks und  die Flotte kapitulierte.

 

Die britische Niederlage hatte weitreichende Konsequenzen. Sie mussten Detroit aufgeben und die Amerikaner konnten weiter nach Kanada vordringen, um den britischen Landtruppen den Rückmarsch zu versperren.  In der Schlacht am Thames River am 05-10-1813 wurden die Briten und die Indianer-Armee von Tecumseh vernichtend geschlagen.

 

Die Verluste bei dem Gefecht auf dem Eriesee hielten sich die Waage, auf beiden Seiten hatte man insgesamt ca. 250 Tote und Verwundete zu beklagen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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by  Horst Hubl   2006

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