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Indianer in Nordamerika   -   Wohnungen

Das Erdhaus / Erdgrubenhaus

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Erdhaus / Erdgrubenhaus

Indianer der Kulturregionen  Großes Becken und Kalifornien von Nordamerika sowie einige Stämme des Plains / Prärien und des Plateau, z. B. die Pawnee, nutzten das Erdhaus als Wohnung.

 

Das Erdgrubenhaus, wie es auch genannt wurde, hatte eine kreisrunde Form, die durchaus bis zu 20 m im Durchmesser betragen konnte. Die Tiefe lag bei ca. 1 m.

 

Das Baumaterial für das Erdhaus bestand aus Holzpfosten, die die Oberfläche des Bodens überragten. Darauf kamen Querbalken für die Dachkonstruktion. Das Dach wurde mit Grassoden abgedeckt, darüber kam eine Erdschicht, die vor Hitze und Kälte schützen sollten

 

In die Mitte der Hütte wurde ein meist runder Kamin mit einem Durchmesser von 2,50 bis 3 m errichtet, der ebenfalls aus Baumstämmen bestand. Ein Entlüftungsschacht in der Kuppel war ebenfalls vorhanden.

 

Der Form so einer Wohnung konnte, je nach Region, unterschiedliche Formen haben. Wohnten mehrere Familien in einem Erdgrubenhaus, wurde der Innenraum meist mit Ästen und Häuten abgeteilt.

Die Eingänge konnten einen Vorraum, sowie den Innenraum besitzen. Teilweise war der Zugang zu einem Erdhaus nur eine Leiter (über das Dach) oder ein tunnelartiger Gang

 

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by  Horst Hubl   2006

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