www.hohu.de

 

WILDER WESTEN

Die Cowboys im Wilden Westen

 

Home

Impressum

 

 

Wilder Westen

Banditen

Besiedlung

Cowboys

Eisenbahn

Gesetzeshüter

Goldgräber

Revolverhelden

 

Indianer

Kriege Nordamerika

 

 

 

 

Die Blütezeit der Cowboys  begann Mitte der 60-er Jahre und dauerte bis Ende der 80-er Jahre des 19. Jahrhunderts.

 

Kurz nach dem amerikanischen Bürgerkrieg (1861 bis 1865) gab es in Texas Millionen verwilderter Rinder. Diese waren jedoch im Süden nicht viel wert, wogegen man im Norden 20 bis 30 mal so viel dafür bezahlte.

 

Diese Rinder – Longhorns genannt – wurden Ende des 17. Jahrhundert von den Spaniern eingeführt. Sie waren sehr robust und widerstandsfähig und damit für einen Viehtreck -Trail - in den Norden bestens geeignet . 1000 und mehr Kilometer waren keine Seltenheit.

 

Für diese Trails wurden nun die Cowboys benötigt. Viele ehemalige Soldaten aus dem Süden, nach dem Bürgerkrieg arbeitslos, ließen sich als Cowboys anheuern.

 

Das Leben der Cowboys war sehr hart , manch einer verlor dabei sein Leben.

 

Die Hälfte des Jahres waren die meisten arbeitslos, was manch einen zum Banditen werden ließ.

 

Die Aufgabe der Cowboys war es, entlaufene Tiere  einzufangen und diese zur Herde zurück zu treiben.  Auch mußten die Tiere mit einem Brandzeichen versehen werden und die Herde zusammengehalten werden.  Die Herde vor Viehdieben, Indianern und Raubtieren (Kojoten) zu beschützen, gehörte ebenfalls zu ihren Aufgaben..

 

Es lauerten aber noch weitere Gefahren bei diesen Viehtrecks:

Die Überquerung eines Hochwasser führenden Flusses war nicht nur für die Herde, sondern auch für Ross und Reiter eine gefährliche Angelegenheit. Giftschlangen waren für die Pferde sehr gefährlich und bei einer „ Stampede “, bei der die ganze Herde ausbrach, wurde mancher Rancher rum armen Mann, wenn es nicht gelang, diese unter Kontrolle zu bringen. Nicht wenige Cowboys verloren inmitten der Herde dabei ihr Leben.

 

Nach Ankunft der Herde in den Rinderstädten im Norden des Landes wurde diese in die Stadt getrieben.

 

Das Verladen der Tiere in Waggons, die für den Osten bestimmt waren, war nur bedingt – je nach Vereinbarung mit den Käufern - Aufgabe der Cowboys.

 

Danach hatten die Cowboys Gelegenheit, sich zu rasieren und ein Bad zu nehmen und manch einer hat in einer Nacht den Lohn für wochenlange Arbeit in Saloons und beim Poker verloren.

 

Die Kleidung der Männer bestand aus meist einteiliger Unterwäsche, der Hose und den Chaps, Hemd, Weste, einem Halstuch, das vor Staub schützen sollte, den hochhackigen Stiefeln und dem unverkennbaren Cowboyhut.

 

Das „Handwerkszeug“ bestand aus einem Pferd, Westernsattel, den Sporen, einem Lasso, einem Revolver und einem Gewehr.

 

Für Ihre Kleidung und Utensilien mussten die Männer oft mehrere Jahre arbeiten, um es ihr eigen zu nennen.

 

Der größte Teil der Cowboys blieb nur für eine Saison und zog weiter zur nächsten Ranch, die oft mehrere hundert Kilometer entfernt war. Den Winter verbrachten Sie meist in verlassenen Siedlungen.

 

Ein Einfuhrverbot für Texas-Rinder (Grund war das Texasfieber), das immer weitere Vordringen der Eisenbahn (Verkürzung der Wege für den Viehtrieb) und eine Überproduktion an Rindfleisch (Preisverfall des Fleisches) beendeten die Viehtrecks, die um das Jahr 1895 ganz eingestellt wurden.

 

Die Cowboys wurden nicht mehr gebraucht, sind jedoch in der Geschichte der USA unvergessen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Seitenanfang

Vielen Dank für Ihren Besuch

by  Horst Hubl   2006