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Kriege in Nordamerika

Gefechte von Concord und Lexington

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Die Gefechte von Concord und Lexington waren eine der vielen Kämpfe im Nordamerikanischen Unabhängigkeitskrieg, (1775–1783), der 1783 durch den Frieden von Versailles beendet wurde. Die Auseinandersetzungen fanden am 19-04-1775 in Massachusetts statt und endete mit einem amerikanischen Sieg.

 

Die Amerikaner setzten sich aus Bewohnern der 13 britischen Kolonialstaaten an der Ostküste von Nordamerika zusammen, auf britischer Seite standen reguläre englische Soldaten. Die Ureinwohner / Indianer unterstützten beide Parteien.

 

Die Gefechte con Concord und Lexington waren die ersten Kampfhandlungen dieses Krieges.

 

Ein britisches Kommando hatte den Auftrag, Waffen, Munition und Lebensmittel der amerikanischen Milizen zu beschlagnahmen, die angeblich in Concord gelagert sein sollten. Die Aufständischen erhielten jedoch vorher eine Warnung und konnten die Vorräte in Sicherheit bringen.

 

250 britische Soldaten unter Major John Pitcairn erreichten am frühen Morgen des 19. April 1775 den Ort Lexington. Sie marschierten auf eine vor dem Ort liegende Wiese, wo 75 Milizionäre unter Hauptmann John Parker standen. Zunächst blieb alles ruhig, aber dann wurde versehentlich ein Schuß abgefeuert und bis heute ist unklar, wer diesen abgab.

 

Es kam zu einem beiderseitigen Schusswechsel und Ende gab es auf Seiten der Amerikaner 8 Tote, bei den Briten lediglich einen Verwundeten zu beklagen. Die britischen Streitkräfte formierten sich und zogen anschließend in Richtung Concord.

 

Zum selben Zeitpunkt (19-04-1775) befanden sich ca. 500 Amerikaner in Concord. Sie spalteten sich in 3 Gruppen, jeder hatte seine eigenen Vorstellungen. Nachdem die Briten anrückten versammelten sich alle im Ort, debattierten und verließen unter Führung von Oberst Barrett das Dorf in Richtung Brücke (Old North Bridge), die sich außerhalb befand und von der aus sie die britischen Truppen beobachten konnten.

 

Die Briten kamen nach Concord und suchten nach Waffen und Munition, fanden aber nichts außer ein paar Kanonen, die gesprengt wurden.

 

Auf dem Rückzug nach Lexington kam es immer wieder zu Kämpfen und auch die amerikanischen Milizen unter Hauptmann John Parker beteiligten sich daran.

 

Die Bilanz der Gefechte von Concord und Lexington :

 

Amerikaner – ca. 100 Tote, Verwundete, Vermisste

Briten – knapp 300 Tote, Verwundete, Vermisste

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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by  Horst Hubl   2006

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