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Kriege in Nordamerika

Amerikanischer Bürgerkrieg - Sezessionskrieg

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Der Sezessionskrieg, bekannt als Amerikanischer Bürgerkrieg, war eine militärische Auseinandersetzung, die in den Jahren 1861 bis 1865 in Nordamerika stattfand. Auf der einen Seite standen die Nordstaaten (Union) auf der Gegenseite die Konföderation (CSA), zu der die 11 Staaten gehörten, die sich von den Vereinigten Staaten lösten und ein eigenes Bündnis eingingen.

 

Neben dem nordamerikanischen Unabhängigkeitskrieg (Revolution) in den Jahren 1775 – 1783 war es die blutigste Auseinandersetzung, die jemals auf dem Gebiet der USA (United States of America) stattgefunden hat und fast 650.000 Opfer forderte..

 

Der Süden des Landes lebte meist von der Plantagenwirtschaft, insbesondere Baumwolle war ein, vor allen  in Europa, begehrter Rohstoff. Um der großen Nachfrage gerecht zu werden konnte die Produktion nur mit Hilfe von billigen Arbeitskräften, wie den schwarzen Sklaven, betrieben werden. Im Norden der Vereinigten Staaten dagegen hielt die Industrie ihren  Einzug.

 

 

Nach der Wahl von Abraham Lincoln zum Präsidenten der USA im Jahr 1860 verloren die Sklavenhalterstaaten ihre Mehrheit im Kongreß. Da anzunehmen war, dass die Sklaverei abgeschafft werden sollte, spalteten sich zwischen Dezember 1860 und Mai 1861 elf der insgesamt 16 Einzelstaaten von der Union (USA) ab und gründeten ein eigenes Bündnis, die Konföderation / CSA (Confederate States of America. Die restlichen 5 Südstaaten verhielten sich neutral bzw. sympathisierten für beide Seiten.

 

Die abgespalteten Staaten stellten eine eigene Armee auf und wählten Jefferson Davis zu ihrem Präsidenten. Ein Versöhnungsversuch im Februar 1861 in Washington brachte nicht den gewünschten Erfolg und ein militärischer Konflikt, der Sezessionskrieg (Amerikanischer Bürgerkrieg) war nicht mehr zu vermeiden.

 

Am 12. April 1861 kam es seitens der CSA in South Carolina zu einem Angriff auf Fort Sumter, der mit einem Sieg der Konföderation endete. Man kann zwar hier von keiner richtigen Schlacht sprechen, aber dieser Übergriff löste letztendlich den Sezessionskrieg (Amerikanischer Bürgerkrieg) aus.

 

Die meisten der darauf folgenden Kämpfe fanden im Süden von Nordamerika statt (Tennessee, Virginia und West-Virginia, daß noch während des Krieges als neu gegründeter 35. Staat der Union beitrat).  In Arkansas und Texas sowie auf dem Territorium der Nordstaaten (Pennsylvania) und der unparteiischen Grenzstaaten (Maryland, New Mexico, Missouri)  gab es nur wenige Schlachten und Gefechte.

 

Zuerst sah es so aus, als ob die Armeen der CSA im Vorteil wären, aber in der Schlacht von Gettysburg, die vom 01. bis 03. Juli 1863 andauerte und mit einem Sieg der Union endete, änderte sich das Blatt im Sezessionskrieg.

 

Das letzte nennenswerte Gefecht dieses Krieges fand am 01. April 1865 im Dinwiddie County / Virginia statt – Schlacht bei Five Forks und am 9. April kapitulierte General Robert E. Lee, der Oberbefehlshaber der Konföderation in Appomattox, das im selben Bundesstaat liegt. Sein Gegenspieler der Union, General Ulysses Simpson Grant gewährte den Verlierern großzügige Bedingungen für die anschließende Gefangenschaft. Die CSA zerbrach und die abtrünnigen Staaten wurden erst zwischen 1868 und 1870 wieder in die Union aufgenommen.

 

Den Sklaven brachte der Sezessionskrieg jedoch keine echte Befreiung, da sie als Tagelöhner evtl. als Pächter auf dem Land ihrer ehemaligen Herren arbeiten mussten. Erst nach dem 2. Weltkrieg kam es zu einer Gleichstellung der Menschen in den USA, Martin Luther King und seine Bürgerrechtsbewegung hatten daran einen großen Anteil.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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by  Horst Hubl   2006

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