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Indianer in Nordamerika   -   Kriege

Die Biber-Kriege

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Die Biber-Kriege wurden in den Jahren 1640 bis 1701 ausgetragen, ein Konflikt verschiedener Indianer-Stämme, die alle im  Nordosten von Nordamerika lebten.

 

Auf der einen Seite die Stämme der Irokesen-Liga, die damals erst aus den 5 Stämmen - Cayuga, Mohawk, Oneida, Onondaga, Seneca –bestand und auf der Gegenseite das mächtige Algonkin-Bündnis, der u. a. die zur Algonkin-Sprachfamilie zählenden Delawaren, Ottawa und Shawnee angehörten.

 

Die Biber-Kriege wurden mit äußerster Härte geführt und gelten als eine der grausamsten Konflikte in der Geschichte von Nordamerika.

 

Die Irokesen versuchten ihre Nachbarn aus ihrer angestammten Heimat zu vertreiben um so als Vermittler zu den französischen Pelzhändlern zu fungieren. Erst als ihre niederländischen Verbündeten, die sie mit Waffen und Munition versorgten, sich von ihnen trennten, verging der Irokesen-Liga die Lust an weiteren Auseinandersetzungen.

 

1701 schlossen die beteiligten Indianer-Stämme den Großen Frieden, die Biber-Kriege galten damit als beendet.

 

 

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by  Horst Hubl   2006

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