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Kriege in Nordamerika

Die Schlacht bei Beaver Dams

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Die in Nordamerika ausgetragene Schlacht bei Beaver Dams war eine Kampfhandlung im Krieg von 1812 zwischen amerikanischen und britischen Soldaten, wobei die Briten von Tecumseh, dem Häuptling der Shawnee-Indianer und seinem Volk unterstützt wurden. Die Auseinandersetzung fand am 24-06-1813 in der kanadischen Provinz Ontario statt und endete mit einem britischen Sieg.

 

Nach der Niederlage in der Schlacht bei Stoney Creek am 06. Juni 1813 zogen sich die Amerikaner nach Fort George zurück, wurden aber von britischen Kleingruppen laufend attackiert. Darauf beschloss die US-Armee, diesem treiben ein Ende zusetzen.

 

580 Mann verließen, unter Führung von Oberstleutnant Charles Boerstler das Fort und trafen am 21. Juni 1813 in Queenston in der kanadischen Provinz Ontario ein. Die Offiziere bezogen im Haus von James und Laura Secord Quartier.

Dort konnte die Frau ein Gespräch belauschen, das die Angriffspläne der Amerikaner enthielt. Ihr Mann litt noch unter der schweren Verwundung in der Schlacht von Queenston Heights (13-10-1812)  und so begab sich Laura Secord auf eine 20 Meilen lange Reise durch unwegsames Gelände, um die britischen Truppen zu warnen. Dafür machte man sie später zur kanadischen Nationalheldin.

 

Die Briten und ihre verbündeten Mohawk-Indianer trafen für die unmittelbar bevorstehende Schlacht bei Beaver Dams entsprechende Vorkehrrungen. 450 britische Soldaten und Indianer versteckten sich in einem Wald, um den Amerikanern eine Falle zu stellen.

 

Als die amerikanischen Verbände eintrafen, nahm man sie von allen Seiten unter Beschuß. Der erste Angriff konnte abgewehrt werden, bei einem Gegenangriff wurden sie zurückgedrängt und mußten hohe Verluste in Kauf nehmen.

Sie wollten sich nach Fort George absetzen, stellten jedoch fest, daß sie eingekesselt waren - sie gaben auf und kapitulierten. Munitionsmangel, die Angst vor den Racheakten der Indianer und die zahlenmäßige Überschätzung des Gegners mögen dazu beigetragen haben.

 

Die Schlacht von Beaver Dams forderte auf britischer Seite nur geringe Ausfälle, die Amerikaner hatten 550 Tote, Verwundete und Gefangene zu beklagen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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by  Horst Hubl   2006

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